Wörter-Buch

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Siegel Leicht Lesen A2

Willkommen in unserem Wörter-Buch.
Das Wörter-Buch erklärt bestimmte Fach-Wörter.
Die Erklärungen sind in Deutschland gültig.
In anderen Ländern können die Wörter eine andere Bedeutung haben.

Viele Texte von uns sind in Leichter Sprache.
Aber wir schreiben einige Dinge anders.
Das erklären wir in unseren Hinweisen.
Mit einem Klick kannst du die Hinweise lesen:

Wir sagen du zu dir.

Viele Texte für Erwachsene sagen Sie zu ihren Lesern.
Zum Beispiel:
Haben Sie noch Fragen?
Wir machen es anders.
Wir schreiben:
Hast du noch Fragen?
Wir sagen du zu unseren Lesern.

Eigentlich sagt man nur zu Freunden du.
Wir haben uns überlegt:
Wir möchten mit dir reden wie mit einem Freund.
Deshalb sagen wir du zu dir.

Wir sprechen alle an.

Wenn in einem Text steht:
Die Lehrer haben sich gefreut.
Dann klingt das so:
Es geht nur um Männer.
Es klingt wie:
Da waren keine Lehrerinnen dabei.

Besser ist es so:
Die Lehrer und Lehrerinnen haben sich gefreut.
Das heißt:
Männer und Frauen haben sich gefreut.

Aber Lehrer und Lehrerinnen ist sehr lang.
Deshalb schreiben wir es kürzer.
Wir schreiben:
Die Lehrer*innen haben sich gefreut.
Wir schreiben Lehrer*innen mit einem Stern.

Der Stern bedeutet:
Wir meinen alle, Männer und Frauen.
Und wir meinen auch Menschen,
die sich nicht als Mann oder Frau fühlen.

Wenn du den Stern in einem Wort siehst,
meinen wir ganz verschiedene Menschen.
Das sieht zum Beispiel so aus: Verkäufer*innen.
Der Stern sieht am Anfang komisch aus.
Aber wir finden den Stern wichtig.

Hier beginnt ein Text-Abschnitt, den du selber verwenden kannst.

Amts-Gericht

In jeder großen Stadt gibt es ein Amts-Gericht.
Das Amts-Gericht ist zuständig für die Fälle
aus dem Straf-Recht und dem Zivil-Recht.
Zivil-Recht heißt auch Privat-Recht oder Bürgerliches Recht.

Das Amts-Gericht steht auf der untersten Stufe
der unterschiedlichen Gerichte in Deutschland.
Deshalb ist das Amts-Gericht oft das 1. zuständige Gericht.
Über dem Amts-Gericht steht das Land-Gericht.

Eine Frau in einer schwarzen Robe steht vor einem alten Gebäude mit einem Säulen-Eingang. Der Dach-Giebel vom Gebäude trägt die Aufschrift: Amts-Gericht. Auf dem Vorplatz steht eine Statue aus Stein: Die Figur Justizia mit dem Schwert, der Waage und verbundenen Augen.

Aufzeichnungs-Pflicht

Ein Verein gibt Geld aus, zum Beispiel für Miete.
Und er nimmt Geld ein, zum Beispiel Spenden.
Ein Verein muss seine Mitglieder und das Finanz-Amt
über alle Einnahmen und Ausgaben informieren.

Aufzeichnungs-Pflicht bedeutet:
Ein Verein muss alle Einnahmen und Ausgaben aufschreiben.
Und er muss alle Original-Belege aufbewahren.

Ein junger Mann hält ein Blatt Papier mit einer aufgeklebten Quittung in die Höhe. Ihm gegenüber sitzt ein Mann am Computer und blickt auf die Quittung. Er bearbeitet ein Tabellen-Dokument mit 2 sichtbaren Spalten. In der Spalte Datum hat er schon 5 Felder ausgefüllt, in der Spalte Buchungs-Text erst 4 Felder.

Ausgaben

Ausgaben erklären wir bei Einnahmen und Ausgaben.

Dienst-Leistung

Eine Dienst-Leistung ist eine Arbeits-Leistung,
bei der keine richtige Ware entsteht.
Zum Beispiel:
Friseur*innen schneiden anderen Menschen die Haare.
Dafür bekommen die Friseur*innen Geld.
Zu dieser Arbeits-Leistung sagt man: Dienst-Leistung.

Eine Frau sitzt in einem Friseur-Geschäft vor dem Spiegel. Der Friseur steht daneben und erzählt angeregt. Die Frau hört erfreut zu.

Ehren-Amt

Ein Ehren-Amt ist eine freiwillige Tätigkeit,
die zum Beispiel in einem Verein ausgeübt wird.
Ein Ehren-Amt kann eine regelmäßige Tätigkeit sein
oder eine Tätigkeit zu bestimmten Anlässen.

Wer ehrenamtlich tätig ist,
zeigt damit persönliches Engagement.
Meistens gibt es kein Geld für ein Ehren-Amt.

Beispiele für ein Ehren-Amt sind:

  • Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr
  • Leiter*in einer Tanz-Gruppe
  • Helfer*in bei Wahlen
Eine ältere Dame im Sport-Rollstuhl gibt Anweisungen für eine Tanz-Übung. Ein junger Mann im Sport-Rollstuhl und eine stehende Frau führen die Übung aus. Beide haben die Arme im gleichen Winkel gehoben und die Oberkörper zur Seite geneigt.

eingetragener Verein, kurz e.V.

Ein eingetragener Verein ist ein Verein,
der in einer bestimmten Liste steht.
Diese Liste heißt: Vereins-Register.
Ein eingetragener Verein muss seinen Namen
immer um die Abkürzung e.V. erweitern.
Die Abkürzung e.V. bedeutet: eingetragener Verein.
Ein Beispiel: Berliner Musik-Verein e.V.
Eingetragene Vereine sind juristische Personen.

2 Personen arbeiten an einem großen Schild an der Außenwand von einem Haus. Die Person links hält einen Farbeimer in die Höhe. Die Person rechts streckt sich auf einer Leiter zum Schild. Sie vollendet mit dem Pinsel gerade den letzten pinken Punkt. Auf dem Schild steht in schwarzer Farbe: Berliner Musik-Verein. In pink steht dahinter: e.V.

Einnahmen und Ausgaben

Wenn du eine Ware oder Dienst-Leistung verkaufst,
dann bekommst du dafür Geld.
Du hast dann mehr Geld als vorher.
Dieses neue Geld gehört zu deinen Einnahmen.
Auf Einnahmen müssen Steuern gezahlt werden.

Das Gegenteil von Einnahmen sind Ausgaben.

Wenn du von deinem Geld eine Ware oder Dienst-Leistung kaufst,
dann gibst du Geld aus.
Dieses Geld gehört zu deinen Ausgaben.

Engagement

Engagement [gesprochen: Angaschemong] bedeutet:
Beteiligung, Einsatz, Mitwirkung.
Engagement ist ein freiwilliges soziales Handeln
für einen guten Zweck, zum Beispiel älteren Menschen helfen.
Alle Menschen können Engagement zeigen, in Gefahren-Situationen
oder dauerhaft in Form von einem Ehren-Amt.

Ein junger Mensch hilft einem alten Mann mit Gehstock über die Straße.

Finanz-Amt

Das Finanz-Amt verwaltet die Steuern.
In jeder großen Stadt gibt es ein Finanz-Amt.
Das Finanz-Amt rechnet viel, zum Beispiel,
wie viel Steuern du bezahlen musst.

Eine Treppe und eine Rampe führt zum Eingang von einem modernen Gebäude. Auf einem großen Schild darüber steht: Finanz-Amt. Das Fenster im Erdgeschoss gibt Einblick in ein Büro. Dort stempelt eine sitzende Person ein Dokument. Eine stehende Person hält aufgeregt weitere Dokumente vor der Brust.

Finanz-Revision

Finanz-Revision ist ein anderes Wort für Kassen-Prüfung.

Förder-Mitglied

Förder-Mitglieder sind besondere Mitglieder in einem Verein.
Sie wollen den Verein bei seiner Arbeit unterstützen,
zum Beispiel mit Geld oder einer Dienst-Leistung.
Aber sie machen nicht bei der normalen Vereins-Arbeit mit.

In der Vereins-Satzung stehen besondere Regeln für Förder-Mitglieder.
In vielen Vereinen haben Förder-Mitglieder kein Stimm-Recht.

Eine Frau überbringt einem Mann mit großen Schritten ein riesiges Sparschwein. Der Mann breitet lächelnd die Arme aus. Auf seinem Pullover ist ein Noten-Symbol. Darunter steht: e.V.

Gemeinnützigkeit und gemeinnützig

Gemeinnützigkeit ist gut für die Gesellschaft.
Damit ein Verein als gemeinnützig anerkannt wird,
müssen die Vereins-Zwecke selbstlos sein.
Das bedeutet: Die Arbeit des Vereins muss
der Gesellschaft helfen, nicht dem Verein selbst.

Der Staat unterstützt gemeinnützige Vereine.
Sie müssen zum Beispiel weniger Steuern zahlen.
Deshalb steht im Gesetz ganz genau,
welche Zwecke als gemeinnützig anerkannt werden.

Mehrere Menschen bewegen sich zu einem Haus mit weit geöffneter Tür. Eine lockige Frau im Rollstuhl ist schon ganz nah am Eingang. Die 4 jungen Leute und das Kind vorn im Bild tragen Taschen mit Instrumenten: Geigen-, Cello- und Flötenkoffer. Auf einem Schild zentral an der Fassade vom Haus steht: Musik e.V. Aus dem Fenster im ersten Stock winkt jemand.

juristische Person

Mit dem Fach-Wort juristische Person sind meistens
Personen-Vereinigungen gemeint, zum Beispiel ein Verein.

Eine juristische Person hat Rechte, zum Beispiel:
Ein Verein darf ein eigenes Bank-Konto haben.
Eine juristische Person hat Pflichten, zum Beispiel:
Ein Verein muss Steuern zahlen.

Aber eine juristische Person ist kein echter Mensch.
Sie kann zum Beispiel keinen Vertrag unterschreiben.
Deshalb handeln echte Menschen für die juristische Person.
Zum Beispiel unterschreibt der Vorstand die Verträge.

Die echten Menschen in dem Verein dürfen wechseln.
Zum Beispiel kann der Vorstand in einem Verein wechseln.
Trotzdem bleibt der Verein dieselbe juristische Person.

Auf einer freien Fläche haben sich viele Menschen versammelt. Die Menschen-Menge bildet eine Form: Sie sieht aus wie ein großes Noten-Symbol. Daneben steht: Wir sind der Musik e.V.
Auf eine Aufstell-Wand ist ein Noten-Symbol gemalt. Darunter steht: Ich bin der Vorstand vom Musik e.V. Die Note hat ein Loch, durch das man für ein Foto seinen Kopf stecken kann. Drei Personen wechseln sich dabei ab. Gerade steckt ein junger Mann seinen Kopf durch das Loch und wird fotografiert.

Kassen-Prüfung

Die Kassen-Prüfung in einem Verein ist freiwillig.
Aber in den meisten Vereins-Satzungen steht,
dass es eine Kassen-Prüfung geben muss.
Die Kassen-Prüfung übernehmen sogenannte Kassen-Prüfer*innen.
Die Kassen-Prüfer*innen gehören nicht zum Vorstand.

Die Kassen-Prüfer*innen kontrollieren,
ob die Vereins-Gelder planmäßig verwaltet wurden.
Und sie kontrollieren die Arbeit der Schatz-Meister*innen.
Dann schreiben sie einen Bericht darüber.

Ein Mann mit Vollbart sitzt am Computer. Neben ihm steht eine Frau mit einem Taschenrechner in der Hand. Beide betrachten aufmerksam ein Tabellen-Dokument auf dem Bildschirm. Die Tabelle hat im sichtbaren Bereich 2 Spalten: Datum und Buchungs-Text. In allen 5 Zeilen sind Daten eingetragen.

Mitglied

Die Mitglieder in einem Verein unterstützen
die Vereins-Zwecke, also die Ziele des Vereins.

Ein Vereins-Mitglied hat Rechte,
zum Beispiel das Stimm-Recht.
Ein Vereins-Mitglied hat Pflichten,
zum Beispiel die Regeln der Satzung.

Ein Mitglied kann ein einzelner Mensch sein
oder auch ein Unternehmen oder ein Verein.

Wer Mitglied ist, besitzt eine Mitgliedschaft.
Jede Mitgliedschaft hat einen Anfang und ein Ende.

Eine junge Frau steht lächelnd und mit weit ausgebreiteten Armen in der Bild-Mitte. Sie trägt ein Kopftuch, eine Jogging-Hose und ein weites T-Shirt. Das T-Shirt hat einen großen Aufdruck: Ein Noten-Symbol, darunter steht e.V.

Mitglieder-Versammlung

Die Mitglieder-Versammlung ist die wichtigste Versammlung vom Verein.
Alle Mitglieder vom Verein treffen sich.
Sie diskutieren und stimmen ab:
Was hat der Verein vor?
Was soll in der Satzung stehen?
Bei der Mitglieder-Versammlung wird auch der Vorstand gewählt.

10 Menschen sitzen in einem Halbkreis. Viele haben ein Noten-Symbol auf dem Pullover. Eine Frau spricht gerade. Alle anderen hören zu. Zwei Leute melden sich.

Mitgliedschaft

Eine Mitgliedschaft in einem Verein bedeutet:
Eine Person ist Mitglied in dem Verein.

Notar*in

Notar*in ist eine Berufs-Bezeichnung.
Die Haupt-Aufgabe von Notar*innen ist
die rechtliche Bestätigung von Geschäfts-Abschlüssen.
Dazu gehören zum Beispiel Kauf-Verträge.
Notar*innen bestätigen auch die Echtheit von Dokumenten,
zum Beispiel von Zeugnissen.
Eine andere Aufgabe von Notar*innen ist die Beratung.
Sie erklären die rechtliche Bedeutung
von Verträgen und Dokumenten.

Notar*innen müssen immer unabhängig sein.
Das bedeutet: Sie dürfen nicht beeinflusst werden.
Wenn sie für mehrere Menschen gleichzeitig arbeiten,
dann dürfen sie nicht zum Vorteil einer Person handeln.
Das gilt zum Beispiel für die 2 Vertrags-Partner*innen,
die einen Kauf-Vertrag notariell bestätigen lassen.

Eine Frau mit Hochsteck-Frisur und Brille sitzt an einem Schreibtisch. Sie hält eine Lupe über ein Dokument. Hinter ihr steht ein junger Mann und schaut ihr zu.
Eine Frau mit Hochsteck-Frisur und Brille hält in jeder Hand ein Blatt Papier mit der Überschrift: Vertrag. 2 Personen mit erwartungsvollen Gesichtern stehen rechts und links von ihr. Die Frau in der Mitte schaut konzentriert auf die Verträge.

Paragraf §

Ein Paragraf ist ein Text-Abschnitt in einem Regel-Werk.
Ein Regel-Werk ist zum Beispiel ein Gesetz,
eine Vereins-Satzung oder ein Vertrag.
Die einzelnen Regeln sind in Paragrafen geordnet.

Das Zeichen für Paragraf sieht so aus: §.
Jeder Paragraf hat eine Nummer,
zum Beispiel: Paragraf §1.

Protokoll

Bei einer Mitglieder-Versammlung gibt es immer ein Protokoll.
Bei anderen Versammlungen von Vereinen gibt es oft ein Protokoll.
Andere Worte für Protokoll sind Notiz oder Mitschrift.

Eine Person trägt in das Protokoll alle Themen ein,
die bei der Mitglieder-Versammlung besprochen wurden.
Im Protokoll steht auch, was die Mitglieder beschlossen haben.

Über die Inhalte des Protokolls müssen sich alle einig sein,
die an der Versammlung teilgenommen haben.
In dem Protokoll kann jedes Mitglied später
die wichtigsten Inhalte der Versammlung nachlesen.

Durch ein Fenster leuchtet der Mond in ein Zimmer. Ein junger Mann liegt entspannt auf dem Sofa und hält ein paar Seiten Papier in der Hand. Auf dem Deckblatt steht: Protokoll sowie 1., 2. und 3. mit winzigem Text. Ein weiterer Stapel Papier liegt neben dem Sofa. Darauf steht: 4., 5., 6. und 7. mit winzigem Text.

Rechnung

Auf einer Rechnung steht:
Ein Mensch oder ein Unternehmen soll Geld zahlen,
weil der Mensch oder das Unternehmen etwas gekauft hat.
Zum Beispiel:

Auf einem Computer-Bildschirm ist ein Dokument abgebildet. Darauf steht groß: Rechnung. Darunter ist winziger Text. Oben links im Dokument steht eine winzige Anschrift. Oben rechts steht: Musik e.V. und ein Noten-Symbol. Am unteren Rand steht hervorgehoben: 1.234,00 Euro.

Satzung

In der Satzung stehen die Regeln von einem Verein.
Jeder eingetragene Verein muss eine Satzung haben.
In der Satzung steht, wie der Verein arbeitet.
Zum Beispiel:

  • So wählt der Verein den Vorstand.
  • Das sind die Ziele vom Verein.
7 Personen drängen sich dicht um einen Tisch. Einige haben Stifte in der Hand. Alle sind bereit dafür, das Dokument auf dem Tisch zu unterschreiben. Auf dem Dokument steht groß: Satzung

Schatz-Meister*in

Schatz-Meister*in ist die Bezeichnung
für eine Stelle in einem Verein.
Meistens gehören die Schatz-Meister*innen zum Vorstand.
Die Schatz-Meister*innen sind zuständig
für die Verwaltung der Vereins-Gelder.
Sie verwalten zum Beispiel die Mitglieds-Beiträge
und kümmern sich um die Buchführung.
Die Schatz-Meister*innen müssen über ihre Arbeit
in der Mitglieder-Versammlung berichten.
Die genauen Aufgaben der Schatz-Meister*innen
stehen in der Satzung des Vereins.

5 Personen mit kleinen Noten-Symbolen auf den Pullovern sitzen an einem Tisch. Der junge Mann ganz rechts hat einen aufgeklappten Akten-Ordner, ein Sparschwein und gestapeltes Bargeld vor sich liegen.

Spende

Eine Spende ist ein freiwilliges Geld- oder Sach-Geschenk
an eine gemeinnützige Einrichtung, zum Beispiel einen Verein.
Für eine Spende gibt es keine Gegenleistung.
Alle können spenden: Privat-Personen und Unternehmen.
Jede Spende muss für die Vereins-Zwecke verwendet werden.

Eine Hand steckt eine 1-Euro-Münze in eine Spenden-Dose. Die Dose hat die Aufschrift: Musik e.V.

Steuer-Berater*in

Steuer-Berater*in ist eine Berufs-Bezeichnung.
Steuer-Berater*innen unterstützen Vereine,
Unternehmen und Privat-Personen beim Thema Steuern.
Sie beraten sie zum Beispiel bei der Buchführung,
bei den Jahres-Abschlüssen und Steuer-Erklärungen.
Im Streit-Fall vertreten die Steuer-Berater*innen
ihre Auftraggeber*innen gegenüber dem Finanz-Amt.

Eine Frau hat einen prall gefüllten Akten-Ordner unter dem Arm. Sie läuft gerade zum Finanz-Amt. Sie hält ein Handy am Ohr und telefoniert.

Steuern

Menschen müssen Geld an den Staat zahlen.
Dieses Geld heißt Steuern.
Alle Menschen in Deutschland müssen Steuern bezahlen.
Auch ein Unternehmen muss Steuern bezahlen.
Der Staat bezahlt mit Steuer-Geld zum Beispiel Schulen
oder auch die Bundeswehr.

Stimm-Recht

Alle Mitglieder von einem Verein dürfen abstimmen,
zum Beispiel über den Vorstand vom Verein.
Das steht in einem Gesetz.

In der Satzung von einem Verein
können aber Ausnahme-Regeln stehen, zum Beispiel:
Wer darf nicht abstimmen?
Manchmal dürfen Mitglieder auf Probe nicht abstimmen.

5 Menschen sitzen in einem Halbkreis. Sie heben Abstimmungs-Karten mit Daumen-Symbolen in die Höhe. 3 Karten zeigen den Daumen nach oben, eine Karte zeigt den Daumen nach unten und eine Karte zeigt den Daumen waagerecht.

Umsatz-Steuer

Die Umsatz-Steuer ist eine bestimmte Steuer-Art.

Du zahlst die Umsatz-Steuer beim Einkaufen,
also wenn du Waren oder Dienst-Leistungen kaufst.
Das Geschäft muss dann diesen Umsatz-Steuer-Betrag
an das Finanz-Amt weitergeben.

Unternehmer*in

Unternehmer*innen sind Menschen
mit einem eigenen Geschäft.
Sie verkaufen Waren oder Dienst-Leistungen.

Viele Unternehmer*innen haben Mitarbeiter*innen,
die in dem Geschäft angestellt sind.

Zwei gut gelaunte Arbeiter mit Latzhosen tragen Kisten zu einem Regal. Im Hintergrund weist ein Mann mit Hemd und Schlips den Arbeitern den Weg.

Verein

Ein Verein ist ein Zusammenschluss von Menschen.
Diese Menschen haben gemeinsame Ziele.
Sie wollen zum Beispiel gemeinsam Sport machen.
Für dieses Ziel gründen sie einen Verein
und arbeiten dort dauerhaft zusammen.

In einem Verein sind nicht nur einzelne Menschen.
Es können auch Unternehmen oder andere Vereine dazugehören.

Bei einem Vereins-Fest auf einer großen Wiese begegnen sich verschiedene Menschen. 3 junge Leute unterhalten sich, während sie am Grill warten. Die Grill-Meisterin brutzelt Gemüse und Würstchen. Ein junger Mann im Rollstuhl tritt beim Bogenschießen gegen eine junge Frau an.

Vereins-Register

Das Vereins-Register ist die Liste
von eingetragenen Vereinen, kurz e.V.
Die Liste liegt bei einem Amts-Gericht.
Jeder Verein kann sich in die Liste eintragen lassen.
In dem Eintrag steht der Name des Vereins
und zum Beispiel die Namen der Menschen im Vereins-Vorstand.

Vereins-Zwecke

Jeder Verein hat bestimmte Aufgaben und Ziele.
Diese Aufgaben und Ziele sind die Vereins-Zwecke.
Die Vereins-Zwecke stehen immer in der Satzung.

Bei einem gemeinnützigen Verein müssen
die Vereins-Zwecke der Gesellschaft helfen.
Das gilt zum Beispiel für diese Vereins-Zwecke:

  • Bildung
  • Kunst und Kultur
  • Hilfe für geflüchtete Menschen
In der Bild-Mitte liegen ein paar Blätter Papier. Auf dem Deckblatt steht Satzung und das Datum 1.11.2011. Von den Blättern steigen 4 wolkenförmige Gedanken-Blasen auf. In den Gedanken-Blasen sind: Ein Notenschlüssel und eine Noten-Zeile, 3 Personen beim Chor-Singen, 4 Leute in einem Mini-Bus, ein freundschaftlicher Hände-Druck.

Vorstand

Jeder Verein muss einen Vorstand haben.
Im Vorstand sind meistens mehrere Menschen.
Aber es kann auch nur ein Mensch im Vorstand sein.
Das steht genau in der Satzung vom Verein.

Der Vorstand kümmert sich um die Aufgaben im Alltag.
Zum Beispiel:
Der Vorstand unterschreibt einen Vertrag für den Verein.
Oder:
Der Vorstand bereitet die nächste Mitglieder-Versammlung vor.

Bei seiner Arbeit trifft der Vorstand viele Entscheidungen.
Dabei muss der Vorstand sich immer an die Entscheidungen
von der Mitglieder-Versammlung halten.

In einem Raum sitzen 6 Personen und unterhalten sich. Hinter ihnen ist ein weiterer kleinerer Raum. Darin sitzen 3 Menschen mit Papier und Stift an einem Tisch. Auf dem Tür-Schild steht: Vorstand

Waren

Waren sind Produkte, die gekauft,
verkauft oder getauscht werden können.
Waren sind zum Beispiel
Fahrräder, Bananen, Schuhe und Bücher.

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Was du dabei beachten musst,
erfährst du unter Fragen und Antworten.